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Erstes Konzil von Nicäa

erstes der sieben Konzile der alten Kirche

it der vom weströmischen Kaiser Konstantin I. nach der entscheidenden Schlacht gegen den oströmischen Kaiser Licinius im September 324 erreichten Alleinherrschaft wurde die dogmatische Einheit der christlichen Reichskirche immer wichtiger. Da die bedeutenden Differenzen von den Bischöfen und sonstigen kirchlichen Würdenträgern nicht allein gelöst werden konnten, drängte Kaiser Konstantin I. auf eine einheitliche Regelung der verschiedenen Streitpunkte, eine der Aufgaben des ersten nicäischen Konzils.

Kaiser Konstantin hatte alle 1800 Bischöfe der damaligen christlichen Kirche brieflich zur Teilnahme aufgefordert und trug die Reisespesen der 200–300 Bischöfe und Kleriker, die die Einladung annahmen. Von den lateinischen, weströmischen Kirchen kamen nur sieben. Auf Befehl des Kaisers nahm auch der alexandrinische Presbyter Arius teil.

Praktisch alle Bischöfe unterschrieben das von Ossius vorgeschlagene nicäische Glaubensbekenntnis. Nur Arius und zwei seiner Anhänger, die ebenfalls aus Ägypten stammenden Bischöfe Theonas und Secundus, weigerten sich konsequent, das Bekenntnis zu unterschreiben, und wurden nach Illyrien verbannt, doch etwa 327 rehabilitiert.

Nach den erhaltenen Bemerkungen von Autoren des vierten Jahrhunderts wurde beschlossen beziehungsweise empfohlen: Ostern muss bei allen Kirchen an demselben Tag gefeiert werden, nach Frühlingsanfang und an einem Sonntag nach dem jüdischen Pessach-Fest. Der Bischof von Alexandria soll jährlich das Osterdatum berechnen und es frühzeitig dem Papst in Rom melden.

Drei Wege weiter

Grundlage: Wikipedia-Artikel Erstes Konzil von NicäaVersionsgeschichteBearbeitungsstand 270885912mit KI-Unterstützung gekürzt und umformuliert, CC BY-SA 4.0
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