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Hadrian I.

Papst

adrian wurde durch Papst Stephan III. zum Diakon ordiniert und gilt als Kardinaldiakon der Regio von Santa Maria in Via Lata. Im Konflikt mit dem Langobardenkönig Desiderius, der von Hadrian die Salbung der Söhne Karlmanns zu Königen verlangte, wandte sich der Papst an den fränkischen Herrscher Karl den Großen. Dieser zwang Desiderius daraufhin zum Rückzug.

Als Karl der Große zu Ostern 774 in Rom eintraf, erneuerte er die Schenkungsversprechen, die sein Vater Pippin gegenüber Papst Stephan II. ausgesprochen hatte. 787 eroberten Hadrians Truppen Terracina, das bis dahin zum byzantinischen Dukat von Neapel gehörte. Dies war der erste päpstliche Angriffskrieg.

787 wurde auf dem Zweiten Konzil von Nicäa die Bilderverehrung wieder zugelassen, die 754 auf Betreiben des oströmischen Kaisers Leo III. verdammt worden war. Im Frankenreich setzte sich diese Erlaubnis jedoch nicht durch: Karl der Große ließ die Konzilsbeschlüsse 794 von der Synode von Frankfurt verwerfen. Auf Bitte Karls des Großen erhob Hadrian 795 das Bistum Köln zum Erzbistum. Sein Pontifikat von fast 24 Jahren blieb ein Jahrtausend lang, bis zu Pius VI. von 1775 bis 1799, das längste der Geschichte.

Drei Wege weiter

Grundlage: Wikipedia-Artikel Hadrian I.VersionsgeschichteBearbeitungsstand 257757961redaktionell gekürzt und umformuliert, CC BY-SA 4.0
Francesco Binientstanden 772–795CC BY-SA 4.0Quelle