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Heribert von Köln

Erzbischof von Köln

eriberts Erziehung begann in der Domschule zu Worms und wurde in der Abtei Gorze fortgesetzt. Der Wormser Bischof und Reichserzkanzler für Germanien, Hildebold, führte Heribert am kaiserlichen Hofe ein. 994 erhob König Otto III. Heribert zum Kanzler von Reichsitalien. Nach Hildebolds Tod im Jahr 998 wurde Heribert von Kaiser Otto III. zum Kanzler von Germanien ernannt. Erstmals waren beide Ämter in einer Hand vereint. In dieser Position war Heribert einer der Hauptförderer des Konzepts der Renovatio imperii Romanorum.

WormsOrt auf der Karte 164849.6303 N, 8.3621 OAuf der Karte zeigen

999 wurde er, auf dem zweiten Italienfeldzug weilend, vom Domkapitel zum Erzbischof von Köln gewählt. Die Wahl wurde sowohl vom Kaiser als auch vom Papst am 9. Juli 999 bestätigt. Im Beisein des neuen Kölner Erzbischofs wurde das Karlsgrab in Aachen durch Kaiser Otto III. geöffnet. Er war auch dabei, als Kaiser Otto III. im Januar 1002 auf der Burg Paterno starb, und überführte den Leichnam des Kaisers und die Reichsinsignien unter schweren Kämpfen nach Aachen.

In der Königswahl von 1002 unterstützte Heribert Herzog Hermann II. von Schwaben aus der Familie der Konradiner. Dieser konnte sich jedoch nicht durchsetzen, so dass Heinrich II. Nachfolger von Otto III. wurde. Nach der Beisetzung Ottos III. und der Wahl des Nachfolgers Heinrich II. legte Heribert das Kanzleramt nieder. Zurück in Köln gründete er, wie mit Otto III. vereinbart, die Abtei Deutz. Heribert starb am 16. März 1021 in Köln und wurde in der von ihm gegründeten Abtei in Deutz beigesetzt.

Drei Wege weiter

Grundlage: Wikipedia-Artikel Heribert von KölnVersionsgeschichteBearbeitungsstand 266674236mit KI-Unterstützung gekürzt und umformuliert, CC BY-SA 4.0
User:Reinhardhaukeentstanden 2011CC BY-SA 3.0Quelle