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Korsika

französische territoriale Kollektivität

Frühe Besiedlung und antike Gründungen

ie korsische Urbevölkerung, Jäger und Sammler, wurde um 6000 v. Chr. von einwandernden Neolithikern der Impressokultur verdrängt. Im Süden der Insel entstand etwa 3000 v. Chr. eine mehrphasige Megalithkultur, die Menhire errichtete und um 1800 v. Chr. von den Torreanern abgelöst wurde, die turmartige Bauten eigener Prägung anlegten. Im 6. Jahrhundert v. Chr. gelangten zunächst punisch-karthagische Siedler auf die Insel, danach Griechen, die um 565 v. Chr. eine Niederlassung namens Alalia gründeten, das heutige Aléria.

Kämpfe um die Insel und byzantinische Herrschaft

Noch am Ende des Weströmischen Reiches kam es im 5. Jahrhundert zu Kämpfen zwischen Vandalen und Goten um Korsika, aus denen der Vandalenkönig Geiserich als Sieger hervorging. Nach der Eroberung Italiens durch das Oströmische Reich, also Byzanz, wurde Korsika im Jahr 536 Teil des Exarchats von Karthago.

Aufstände, ein kurzes Königreich und Unabhängigkeit

Im Jahr 1729 begannen auf der Insel mehrjährige Aufstände gegen die Herrschaft der Genuesen. Am 15. April 1736 machten korsische Rebellen den deutschen Abenteurer Baron Theodor von Neuhoff im Kloster von Alesani zum König; das Königreich Korsika bestand kaum ein Jahr. 1755 wurde erneut die staatliche Unabhängigkeit ausgerufen. Unter Führung von Pasquale Paoli, der als Vater des Vaterlandes verehrt wird, gaben sich die Korsen eine demokratische Verfassung.

Italienische Ortsnamen als Folge des Verkaufs

Die offizielle Bezeichnung der meisten Städte, Ortschaften, Berge und anderer geografischer Punkte Korsikas ist italienisch. Damit erfüllt der französische Staat eine Bedingung für den Verkauf der Insel durch die Republik Genua an Frankreich im Jahr 1768.

Drei Wege weiter

Grundlage: Wikipedia-Artikel KorsikaVersionsgeschichteBearbeitungsstand 270372530redaktionell gekürzt und umformuliert, CC BY-SA 4.0
MarianSigler {bla}Public domainQuelle