Kontextartikel1 Min. Lesezeit

Niederösterreich

österreichisches Bundesland

as Gebiet des heutigen Niederösterreichs lag an der Bernsteinstraße und war in der Antike Teil der keltischen Latènekultur. Im Norden und im östlichen Grenzgebiet siedelten die keltischen Boier, der Süden gehörte zum keltischen Königreich Regnum Noricum. Im Zuge der Augusteischen Alpenfeldzüge geriet dieses ab 15 v. d. Zr. zunehmend unter römische Kontrolle. Unter Kaiser Claudius, der von 41 bis 54 regierte, wurde es endgültig Teil der römischen Provinz Noricum, später deren Teil Noricum ripense.

Das Wappen Niederösterreichs geht auf das Wappen der Markgrafschaft Österreich zurück, das babenbergische Altösterreich.

Von 1920 bis 1934 war Niederösterreich in vier Wahlkreise gegliedert, der Landtag zählte 60 Abgeordnete. 1932 fanden die letzten demokratischen Wahlen vor der NS-Zeit statt: Acht Wahlkreise wurden gebildet und die Zahl der Abgeordneten auf 56 verringert, um die Großparteien gegenüber kleineren Parteien und der erstarkenden NSDAP zu stärken. Von 1934 bis 1938 wurde das Land ständestaatlich regiert. Im März 1938 marschierte die deutsche Wehrmacht ein, der sogenannte Anschluss Österreichs. Das Deutsche Reich annektierte Österreich.

Mit Niederösterreich verbunden waren mehrere Adelsfamilien, die über Jahrhunderte hohe Ämter bekleideten: das Haus Liechtenstein mit Stammburg nahe Wien, die Grafen von Harrach, aus denen ein Vizekönig aus Rohrau stammte, und die Grafen von Kuefstein, die regelmäßig den Vicedom, also den Statthalter, stellten.

Drei Wege weiter

Grundlage: Wikipedia-Artikel NiederösterreichVersionsgeschichteBearbeitungsstand 270088662redaktionell gekürzt und umformuliert, CC BY-SA 4.0
Foto: Haeferlentstanden 2023CC BY-SA 4.0Quelle