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Salimbene von Parma

italienischer Chronist

alimbene war der dritte Sohn des späteren Kreuzfahrers Guido de Adam und dessen zweiter Frau Immelda de Adam. Seine Familie war wohlhabend und einflussreich, aber wohl nicht adlig. 1238 schloss er sich gegen den Willen seines Vaters dem Franziskaner-Konvent von Fano an. Guido versuchte vergeblich, unter Einschaltung von Kaiser Friedrich II. und Papst Innozenz IV., seinen Sohn zur Rückkehr zu bewegen. Um seinem Vater zu entkommen, bat Salimbene um eine Entsendung an einen anderen Ort.

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Die Jahre 1241 bis 1243 verbrachte Salimbene in Siena, wo er Subdiakon wurde. Danach ging er nach Pisa, wo er erstmals mit den Joachim von Fiore zugeschriebenen Lehren in Kontakt kam. 1247 wurde er ausgewählt, an der Universität von Paris zu studieren, schrieb sich dort aber nicht ein und verließ die Stadt bereits nach zwei Wochen. Die folgenden zwei Jahre verbrachte er in Hyères, wo er unter Hugo von Digne dieselben Lehren studierte, oder auf Reisen.

Während der Belagerung von Parma durch Friedrich II. 1247/8 befand sich Salimbene zunächst in der Stadt, bevor er sich nach Lyon zu Innozenz IV. begab, um dem Papst zu berichten. Bei einem persönlichen Treffen in dessen Gemächern soll der Papst ihm unter vier Augen die Erlaubnis zu predigen erteilt haben. Auf seiner anschließenden Reise durch die Provence, zusammen mit dem seligen Simon von Collazzone, wurde er von seinem Ordensgeneral Johannes von Parma nach Genua versetzt, wo er 1248 die Priesterweihe empfing.

Ende 1249 siedelte Salimbene nach Ferrara über, wo er im dortigen Konvent mit der Bearbeitung von Chroniken betraut wurde. Anfang 1282 zog er sich nach Reggio nell’Emilia zurück.

Drei Wege weiter

Grundlage: Wikipedia-Artikel Salimbene von ParmaVersionsgeschichteBearbeitungsstand 241593780redaktionell gekürzt und umformuliert, CC BY-SA 4.0
Foto: Ricina Helvioentstanden 2025CC BY-SA 4.0Quelle