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Steiermark

Bundesland in Österreich

as Gebiet der heutigen Steiermark war ursprünglich keltisch besiedelt. Im 6. Jahrhundert siedelten sich Slawen aus dem Osten an. Um die Mitte des 8. Jahrhunderts baten sie den bajuwarischen Herzog Odilo um Unterstützung gegen die Awaren. Die Bajuwaren siegten und lebten fortan mit den Slawen gemeinsam im steirischen Gebiet. Dokumente aus der Zeit um 1030 aus Scheifling und Lind zeigen, dass der Großteil der Namen slawisch war, während deutsche Siedler im Hochmittelalter noch eine Minderheit darstellten. Weil hohe Posten mit deutschsprachigen Siedlern besetzt wurden, setzte sich das Deutsche zunehmend durch. 1180 wurde die Steiermark unter den Traungauern zum Herzogtum erhoben, wodurch die lehnsrechtlichen Bindungen an das Herzogtum Bayern und das Herzogtum Kärnten gelöst wurden.

Der Name Steiermark leitet sich vom Fluss Steyr ab, dem das keltische Wort Stiria zugrunde liegt. Er ist erstmals auf der Tabula Peutingeriana aus dem 4. Jahrhundert belegt, mit einer Siedlung namens Stiriate beim heutigen Liezen. Der Name ging auch auf Steyr und die dort 985 erstmals erwähnte Styraburg, das heutige Schloss Lamberg, über, wo die Traungauer Grafen ihren Sitz hatten. Die aus der Familie der Traungauer stammenden Markgrafen von Steyr trugen entscheidend zur Entstehung der Steiermark bei. Auf die gemeinsame Geschichte von Stadt und Land weist noch das gemeinsame Wappen mit dem Panther hin. Der Wortteil -mark verweist auf die Eigenschaft als Grenzgebiet, was sich aus der Mark an der Mur erklärt.

Die Steiermark war bereits im Mittelalter ein kulturelles Zentrum. Ulrich von Liechtenstein, 1200 bis 1275, war einer der bedeutendsten Minnesänger; die Steirische Reimchronik aus der Zeit um 1300 gilt als erstes umfassendes Geschichtswerk in deutscher Sprache.

Drei Wege weiter

Grundlage: Wikipedia-Artikel SteiermarkVersionsgeschichteBearbeitungsstand 270027454redaktionell gekürzt und umformuliert, CC BY-SA 4.0
Foto: Isiwalentstanden 2017CC BY-SA 4.0Quelle