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Adelheid von Burgund

Königin von Italien, Kaiserin des Heiligen Römischen Reiches, Heilige

och als Kind wurde Adelheid mit dem Bosoniden Lothar von Italien, dem Sohn Hugos von Arles, verlobt und 947 vermutlich 16-jährig mit ihm vermählt. Die tatsächliche Herrschaft lag jedoch bei Markgraf Berengar von Ivrea. Er ließ die junge Witwe Adelheid, als sie sich weigerte, seinen Sohn Adalbert zu heiraten, im Turm seiner Burg über dem Gardasee gefangensetzen. Sie konnte nach einer abenteuerlichen Flucht die Burg Canossa erreichen und den deutschen König Otto I. zu Hilfe rufen. Otto eroberte Pavia und heiratete Lothars Witwe Adelheid. Erst 962 gelang ihm die Kaiserkrönung und die längerfristige Vereinigung von Reichsitalien mit dem Heiligen Römischen Reich.

973 war Adelheids und Ottos Sohn Otto II. seinem Vater auf den Thron gefolgt. Nach seinem frühen Tod übernahmen Adelheid und ihre Schwiegertochter Theophanu die Regentschaft für den noch minderjährigen Otto III. Gemeinsam mit dem Erzbischof Willigis von Mainz führte sie die Regierungsgeschäfte für den minderjährigen Kaiser. Nachdem Otto III. 994 die Regierung übernommen hatte, widmete sich Adelheid verstärkt karitativen Aufgaben und förderte Klostergründungen.

Adelheid wurde wegen ihrer Mildtätigkeit vom Volk auch über ihren Tod hinaus verehrt. Papst Urban II. sprach sie im Jahr 1097 heilig.

Drei Wege weiter

Grundlage: Wikipedia-Artikel Adelheid von BurgundVersionsgeschichteBearbeitungsstand 268912283mit KI-Unterstützung gekürzt und umformuliert, CC BY-SA 4.0
Brück & Sohn Kunstverlag Meißenentstanden 1985CC BY-SA 3.0Quelle