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Albrecht III. (Bayern)

Herzog von Bayern-München, Gründer des Klosters Andechs

erzog Ernst sah in der nicht standesgemäßen Beziehung eine Gefahr für die Erbfolge. Er ließ Agnes Bernauer verhaften und am 12. Oktober 1435 bei Straubing in der Donau ertränken, während Albrecht auf der Jagd war. Nach der Aussöhnung mit seinem Vater heiratete Albrecht 1436 Herzogin Anna von Braunschweig-Grubenhagen und wurde Mitregent.

MünchenOrt auf der Karte 164848.1375 N, 11.5750 OAuf der Karte zeigen

Nach dem Tod des Vaters wurde Albrecht 1438 Herzog von Bayern-München. Ein Landtag in Prag wählte 1440 einstimmig den bayerischen Herzog zum neuen König. Die ihm angetragene böhmische Königskrone lehnte er schließlich mit Rücksicht auf König Albrechts nachgeborenen Sohn Ladislaus Postumus ab. Später verglich er sich mit Georg von Podiebrad, der 1458 König von Böhmen wurde.

1444 verband er sich mit den Wittelsbacher Regenten der Kurpfalz sowie dem Bischof von Regensburg, und 1445 erneut mit Kurpfalz und Württemberg zu einem Landfrieden. Nach dem Aussterben der Bayern-Ingolstädter Linie 1447 überließ er das Erbe ohne allzu großen Widerstand dem Landshuter Herzog.

Albrecht versammelte zahlreiche Künstler an seinem Hof, was das Münchner Hofleben jahrhundertelang prägen sollte. Mit Ermächtigung des Konzils von Basel trieb er zusammen mit Nikolaus von Kues eine aktive, die Landesherrschaft stärkende Klosterreform. 1455 gründete Albrecht auf dem Heiligen Berg zu Andechs ein Benediktinerkloster. Er galt als äußerst religiös, was ihm seinen Beinamen der Fromme einbrachte. Schon 1442 waren die Juden durch Albrecht im gesamten Herzogtum vertrieben worden.

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Grundlage: Wikipedia-Artikel Albrecht III. (Bayern)VersionsgeschichteBearbeitungsstand 269506256mit KI-Unterstützung gekürzt und umformuliert, CC BY-SA 4.0
Johann Georg HiltenspergerPublic domainQuelle