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Bamberg

kreisfreie Stadt in Bayern, Deutschland

Gründung des Bistums

m Mai des Jahres 1007 gründete König Heinrich II., der Sohn Heinrichs des Zänkers, das Bistum Bamberg. Zur Ausstattung der neuen Kirche übertrug er ihr die Lehensrechte über weitreichende Güter. Zu diesen Besitzungen zählten unter anderem Ländereien in Bayern, in Schwaben und in Kärnten. Mit dieser Ausstattung erhielt das neu gegründete Bistum von Beginn an bedeutenden weltlichen Grundbesitz, der sich über mehrere Regionen des Reichs erstreckte.

BambergOrt auf der Karte 164849.8917 N, 10.8917 OAuf der Karte zeigen

Erhebung zum Hochstift

Mitte des 13. Jahrhunderts wurde das Bistum Bamberg zum Hochstift erhoben. Dadurch erhielt der Bischof neben seiner geistlichen Stellung auch die weltliche Macht über das Territorium. Bischof Heinrich I. von Bilversheim erlangte die Hoheitsrechte von Kaiser Friedrich II. und wurde damit zum ersten Bamberger Fürstbischof. Von diesem Zeitpunkt an vereinte das bischöfliche Amt in Bamberg sowohl geistliche als auch weltliche Herrschaft.

Leiden im Dreißigjährigen Krieg

Im Dreißigjährigen Krieg litt die Stadt Bamberg schwer unter den einfallenden schwedischen Truppen, die weite Teile der Stadt in Mitleidenschaft zogen. Die Bevölkerung der Stadt schrumpfte in dieser Zeit von zuvor 12.000 auf nur noch ungefähr 9600 Einwohner. Eine Untersuchung des Stadtrates im Jahr 1643 ergab zudem, dass zu diesem Zeitpunkt über 660 Gebäude in der Stadt beschädigt waren, wobei mehr als die Hälfte davon vollständig zerstört war.

Anerkennung als Weltkulturerbe

Im Jahr 1993 wurde die historische Altstadt Bambergs von der UNESCO offiziell als Weltkulturerbestätte ausgezeichnet und damit international als besonders schützenswert anerkannt. Die als Welterbe ausgewiesene Fläche umfasst insgesamt 142 Hektar und schließt das Berggebiet, die Inselstadt sowie das Gärtnerviertel mit ein.

Drei Wege weiter

Grundlage: Wikipedia-Artikel BambergVersionsgeschichteBearbeitungsstand 270676887redaktionell gekürzt und umformuliert, CC BY-SA 4.0
Foto: Ermellentstanden 2015CC BY-SA 4.0Quelle