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Bochum

kreisfreie Großstadt im Regierungsbezirk Arnsberg in Nordrhein-Westfalen, Deutschland

rchäologische Funde belegen eine sesshafte Besiedlung des heutigen Bochumer Stadtgebiets bereits in der späten Jungsteinzeit im Bereich des Oelbachs. Das um 900 erstellte Heberegister der Abtei Werden nennt über dreißig Bauernschaften im Borahtron-Gau, darunter auch Altenbochum, damals Aldanbochem. Da es ein altes Bochum gab, wird angenommen, dass es indirekt auch ein neues Bochum gab, das in der Aufstellung mitgemeint war.

Bochum gehörte seit seiner Gründung zum Erzbistum Köln und unterstand dem Archidiakonat des Kölner Dompropstes. Um 1570 fasste die Reformation Fuß, doch erst 1613 trennte sich die lutherische Gemeinde von der katholischen. Ab 1634 entstand zusätzlich eine reformierte Gemeinde. Die umliegenden Gemeinden, die heute zur Stadt Bochum gehören, waren danach überwiegend protestantisch.

An der Spitze der Stadt stand zunächst der gräfliche Stadtschultheiß der Grafschaft Mark. Bereits seit 1321 ist ein Rat nachweisbar, dem zwei Bürgermeister und sechs Ratsmänner angehörten. Die Bürgermeister wurden bis 1744 jährlich gewählt. Ab 1731 gab es einen worthaltenden Bürgermeister mit der Gesamtleitung der Stadt und einen zweiten Bürgermeister für Polizeiangelegenheiten und das Marktwesen. Daneben gab es drei Senatoren, zuständig für Bau- und Wohnungswesen, für Feuerwesen und für die Kämmerei.

Drei Wege weiter

Grundlage: Wikipedia-Artikel BochumVersionsgeschichteBearbeitungsstand 270247311redaktionell gekürzt und umformuliert, CC BY-SA 4.0
Zergy79CC BY-SA 3.0Quelle