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Köln

Millionenmetropole am Rhein und bevölkerungsreichste Stadt Nordrhein-Westfalens

m Frühmittelalter galt Köln bereits als bedeutende Stadt. Vor dem Hintergrund des allmählichen Niedergangs des Römischen Reiches wurde sie um das Jahr 455 von den Franken erobert. Damit ging die antike Stadt in fränkische Herrschaft über und blieb dennoch ein Ort von Gewicht, dessen Bedeutung in den folgenden Jahrhunderten weiter wuchs.

KölnOrt auf der Karte 164850.9422 N, 6.9578 OAuf der Karte zeigen

Im Hochmittelalter wuchs Köln zur größten Stadt des deutschsprachigen Raums heran. Mit etwa 40.000 Einwohnern übertraf sie andere Städte des Reiches deutlich, sodass ihre Stadtbefestigungen mehrfach erweitert werden mussten, um der wachsenden Bevölkerung Raum zu geben.

Am 7. Mai 1259 erhielt Köln das Stapelrecht. Es sicherte den Kölner Bürgern ein Vorkaufsrecht auf alle Waren, die auf dem Rhein transportiert wurden, und trug damit erheblich zum Wohlstand der Stadt bei. Dieses Recht festigte die wirtschaftliche Sonderstellung Kölns im spätmittelalterlichen Handel entlang des Rheins über lange Zeit hinweg.

Ab 1500 gehörte Köln zum neu geschaffenen Niederrheinisch-Westfälischen Reichskreis, während das Umland, Kurköln, dem 1512 neu geschaffenen Kurrheinischen Reichskreis zugeordnet wurde. Diese Trennung von Stadt und geistlichem Territorium spiegelte die besondere Stellung Kölns als eigenständige Reichsstadt innerhalb der Reichskreisordnung der Frühen Neuzeit wider.

Drei Wege weiter

Grundlage: Wikipedia-Artikel KölnVersionsgeschichteBearbeitungsstand 270494173redaktionell gekürzt und umformuliert, CC BY-SA 4.0
Foto: Thomas Wolf, www.foto-tw.deentstanden 2017CC BY-SA 3.0 deQuelle