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Brandenburg

Land der Bundesrepublik Deutschland

m Gebiet des heutigen Brandenburg siedelten Germanen, die den Raum während der Völkerwanderung im 4. bis 6. Jahrhundert größtenteils verließen. Im 7. und 8. Jahrhundert wanderten in mehreren Wellen Slawen ein. Unter Heinrich I. eroberte im Winter 928/929 ein ostfränkisches Heer die Brandenburg, den Mittelpunkt des Landes der Heveller, die daraufhin tributpflichtig wurden. Otto I. intensivierte die zuvor lockere Einbindung und errichtete die 937 erwähnte Sächsische Ostmark. Wenige Jahre nach seiner Krönung zum römisch-deutschen Kaiser 962 entstanden die Bistümer Brandenburg, Havelberg und Meißen.

Von 1701 bis 1946 teilte die Mark Brandenburg die politische Geschichte des preußischen Gesamtstaats. 1701 krönte sich der Kurfürst Friedrich III. von Brandenburg zum König in Preußen. Durch diese Rangerhöhung änderte sich zunächst nur die Bezeichnung gesamtstaatlicher Institutionen wie Armee, Botschafter und Behörden von kurfürstlich-brandenburgisch in königlich-preußisch. Die Bedeutung der Zentralprovinz Mark Brandenburg mit der Residenzlandschaft um Berlin und Potsdam wuchs, als Brandenburg-Preußen sich zu einem zentralen, absolutistischen Staat mit deutschland- und europapolitischen Ambitionen entwickelte.

Am 6. Februar 1947 ging die Provinz im neuen Land Brandenburg auf, das als Gliedstaat der zukünftigen DDR errichtet worden war. Der Freistaat Preußen wurde am 25. Februar 1947 durch das Kontrollratsgesetz Nr. 46 aufgelöst. Das Land hatte eine Fläche von 27.612 Quadratkilometern. Bereits 1949 verloren die Institutionen des Landes mit der Gründung der DDR weitgehend ihre Funktionen.

Drei Wege weiter

Grundlage: Wikipedia-Artikel BrandenburgVersionsgeschichteBearbeitungsstand 270582783redaktionell gekürzt und umformuliert, CC BY-SA 4.0
Foto: Jakub Hałunentstanden 2015CC BY-SA 4.0Quelle