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Bremen

an der Weser gelegene Hauptstadt des Landes Bremen, Deutschland

remen wurde 787 von Karl dem Großen zum Bischofssitz erhoben, nachdem die Stadt zuvor noch unsicheres Missionsgebiet war. Der Missionar Willehad schrieb 782 davon, dass man die Missionare aus Bremen vertrieben und zwei Priester erschlagen habe.

BremenOrt auf der Karte 164853.0758 N, 8.8072 OAuf der Karte zeigen

Mit dem Gelnhauser Privileg unterstellte Kaiser Friedrich Barbarossa Bremen 1186 zugleich der kaiserlichen Gerechtigkeit und machte die Stadt damit in gewissem Sinne zu einer Reichsstadt, unter Wahrung der Rechte der Bremer Kirche als bisheriger Stadtherrin. 1260 trat Bremen der Hanse bei, blieb dort aber zeitweise ein unsicherer Bündnispartner.

Während des Dreißigjährigen Krieges erreichte Bremen die Anerkennung seiner Reichsunmittelbarkeit durch das Linzer Diplom, ausgestellt von Kaiser Ferdinand III. Diese Reichsunmittelbarkeit blieb jedoch bedroht. Bremen musste daher 1741 im 2. Stader Vergleich mit dem Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg durch Konzessionen eine Einigung über Herrschaftsansprüche und das Kontributionsrecht erreichen.

1806 ließ Napoleon Bremen besetzen und integrierte die Stadt 1811 als Hauptstadt des Département des Bouches-du-Weser in den französischen Staat. Nach der Niederlage in den Befreiungskriegen verließen die französischen Truppen Bremen 1814. Danach war Bremen als Freie Stadt Teil des Deutschen Bundes und hatte im 19. Jahrhundert wesentlichen Anteil an der Entwicklung des deutschen Überseehandels.

Drei Wege weiter

Grundlage: Wikipedia-Artikel BremenVersionsgeschichteBearbeitungsstand 270219071redaktionell gekürzt und umformuliert, CC BY-SA 4.0
Foto: Klaus Grünbergentstanden 2007CC BY-SA 3.0Quelle