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Duisburg

kreisfreie Stadt in Nordrhein-Westfalen

Erste Erwähnung und Name

ie früheste schriftliche Erwähnung Duisburgs stammt aus dem Jahr 883. Regino von Prüm, Abt des Klosters Prüm, nennt den Namen im Zusammenhang mit einem Überfall der Wikinger auf die Stadt. Eine weitere mittelalterliche Erwähnung erfolgte 1065 als „Tusburch in pago Ruriggowe“. Die erste Silbe des Stadtnamens soll auf das germanische „dheus“ zurückgehen, was „bauschend“ oder „glänzend“ bedeutet. Duisburggau war die Bezeichnung des mittelalterlichen Gaues am Niederrhein.

Römische Präsenz am Rhein

Ausgrabungen belegen eine feste Besiedlung des hochwassergeschützten Burgplatzes bereits im ersten nachchristlichen Jahrhundert. Die Römer unterhielten hier eine regelmäßige Präsenz zur Sicherung des Rheinübergangs und der Ruhrmündung, die den Legionen als Brückenkopf diente.

Königshof und Pfalz

Wegen ihrer günstigen Lage am Zusammenfluss von Rhein und Ruhr hatte die Stadt strategische Bedeutung. Bereits um 740 wurde mit der Anlage eines Königshofes begonnen. Am Ende des 9. Jahrhunderts war Duisburg von den Raubzügen der Wikinger betroffen. Im 10. Jahrhundert wurde der Königshof zu einer Königspfalz ausgebaut. Belegt sind mindestens 18 Königsaufenthalte in jenem Jahrhundert, und 929 fand in der Stadt eine Reichssynode statt.

Rat, Bürgermeister und Herzog

An der Spitze der Stadt Duisburg stand schon seit etwa 1270 ein Rat, seit 1275 zwei Bürgermeister. Der Rat hatte zehn bis 22 Mitglieder, und der Wahlmodus wurde mehrfach geändert. In der Regel wechselten die Mitglieder jährlich am 10. August, dem Laurentiustag. Ab 1566 behielt sich der Herzog von Kleve das Recht vor, den Bürgermeister und zwei Räte selbst zu ernennen, machte davon aber kaum Gebrauch.

Drei Wege weiter

Grundlage: Wikipedia-Artikel DuisburgVersionsgeschichteBearbeitungsstand 270374188redaktionell gekürzt und umformuliert, CC BY-SA 4.0
Foto: Raimond Spekkingentstanden 2007CC BY-SA 4.0Quelle