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Eichstätt

Große Kreisstadt in Bayern

ie erste urkundliche Erwähnung des Ortes „Eihstat“ datiert auf das Jahr 740, als Winfried Bonifatius das Gebiet von einem Edlen namens Suitger geschenkt bekam.

EichstättOrt auf der Karte 164848.8919 N, 11.1839 OAuf der Karte zeigen

Zwischen 1582 und 1723 wurden im Hochstift Eichstätt mindestens 241 Menschen angeklagt und verhaftet, 211 Frauen und 30 Männer. 222 von ihnen wurden nachweislich in Hexenprozessen zum Tode verurteilt und hingerichtet, darunter Kunigunde Sterzl, Eva Hohenschildin und Helena Schneckin.

Durch die Säkularisation 1802/03 wurde Eichstätt Teil des Kurfürstentums Salzburg. Der Friede von Pressburg 1805 hatte zur Folge, dass das Kurfürstentum unter Kurfürst Ferdinand zum Kaisertum Österreich kam. Die Stadt Eichstätt fiel dabei im Dezember 1805 an das Königreich Bayern. 1806 wurde Eichstätt auf Veranlassung des Polizeikommissariats in acht mit Buchstaben gekennzeichnete Bezirke aufgeteilt.

Die NSDAP gründete 1922 eine Ortsgruppe, konnte sich in Eichstätt anfangs aber nur schwer etablieren. Die dominante Rolle in der Stadt hatte lange Zeit die Bayerische Volkspartei. Bei den Wahlen zwischen 1930 und 1933 erzielte die NSDAP die schwächsten Ergebnisse in allen mittelfränkischen Verwaltungsbezirken und erhielt auch nach der Machtergreifung bei der Reichstagswahl am 5. März 1933 nur 1558 Stimmen, während die Bayerische Volkspartei 2493 Stimmen erhielt.

Drei Wege weiter

Grundlage: Wikipedia-Artikel EichstättVersionsgeschichteBearbeitungsstand 270302084redaktionell gekürzt und umformuliert, CC BY-SA 4.0
Foto: Martin Geislerentstanden 2007CC BY-SA 3.0Quelle