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Eifel

deutsches Mittelgebirge

ie Eifel liegt zwischen Aachen im Norden, Trier im Süden und Koblenz im Osten. Sie fällt im Nordosten entlang der Linie Aachen–Düren–Bonn zur Niederrheinischen Bucht ab. Im Osten und Süden wird sie vom Rhein- und Moseltal begrenzt. Westwärts geht sie in Belgien und Luxemburg in die Ardennen und das Luxemburger Ösling über. Sie liegt in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen und berührt den Raum Eupen–Sankt Vith–Luxemburg. Die höchste Erhebung ist der Vulkankegel Hohe Acht mit 746 Metern. Ursprünglich bezeichnete der karolingische Eifelgau nur annähernd das Gebiet um die Quellen der Flüsse Ahr, Kyll, Urft und Erft. Der Name wurde erst in jüngerer Zeit auf die gesamte Region übertragen.

Zur Zeit des Römischen Reichs wurde der gesamte Gebirgszug zwischen Rhein, Maas und Mosel Arduenna silva genannt. Die ältesten Nachweise des Namens Eifel stammen aus dem frühen Mittelalter, als nach dem Zusammenbruch des Weströmischen Reiches das Fränkische Reich auf dem Gebiet der heutigen Staaten Frankreich, Österreich, Slowenien und des westlichen Deutschland bestand. Dieses war in Gaue gegliedert, wobei sich der Eifelgau über die Quellgebiete von Erft, Urft, Kyll und Ahr erstreckte. Westlich davon lag der Ardennengau, dessen Name sich vom Arduenna silva ableitete. Nach dem Ende des Frankenreiches blieben die Namen der beiden Gaue im Sprachgebrauch, und im Laufe der Jahrhunderte wurde ein immer größeres Gebiet als Eifel bezeichnet. Heute wird der gesamte deutschsprachige Teil des Gebirgszuges zwischen Rhein, Maas und Mosel Eifel genannt, während der französischsprachige Teil in Belgien und Frankreich Ardennen heißt.

Schon während der Altsteinzeit war die Eifel von Neandertalern und modernen Menschen besiedelt, wie die Fundplätze Buchenlochhöhle und Magdalenahöhle bei Gerolstein belegen. Bereits in der Eisenzeit wurde in der Eifel Eisen verarbeitet, mit der ersten Verhüttungsanlage nördlich der Alpen im 5. Jahrhundert vor Christus in Hillesheim und einer industriemäßigen Eisenschmelze bei Bitburg zur Römerzeit. Zur Römerzeit war die Eifel ein bedeutender Wirtschaftsraum, dessen Bodenschätze abgebaut wurden und dessen Handel von römischen Fernstraßen wie der Römerstraße Trier–Köln profitierte. Im Spätmittelalter war die Eifel Grenzgebiet zwischen den Erzbistümern Kurköln und Kurtrier, der Grafschaft Luxemburg und dem Herzogtum Jülich. Dies erklärt die große Zahl an heute in Ruinen liegenden Burgen, die vor allem zur Grenzsicherung erbaut worden waren.

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Grundlage: Wikipedia-Artikel EifelVersionsgeschichteBearbeitungsstand 270274087redaktionell gekürzt und umformuliert, CC BY-SA 4.0
Foto: User Walter Koch on de.wikipediaCC BY-SA 3.0Quelle