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Eisenach

Stadt in Thüringen

isenach wurde in den 1180er Jahren als landgräfliche Civitas nahe einem bereits bestehenden Dorf am Petersberg erstmals urkundlich erwähnt. Die Stadt entstand aus drei rechtlich getrennten Marktsiedlungen: dem Sonnabendmarkt, dem Mittwochmarkt und dem Montagsmarkt.

EisenachOrt auf der Karte 164850.9747 N, 10.3244 OAuf der Karte zeigen

Mit dem Tod Heinrichs erlosch das Geschlecht der Ludowinger. Dies führte zum thüringisch-hessischen Erbfolgekrieg zwischen dem Meißener Markgrafen Heinrich dem Erlauchten, dem Heinrich Raspe 1243 die Eventualbelehnung zugesichert hatte, und Sophie von Brabant, einer Tochter Ludwigs IV. Nach Kriegsende 1264 fiel Eisenach an den Wettiner Heinrich den Erlauchten. Als unmittelbare Folge dieses Krieges gingen die seither als Landgrafschaft Hessen bezeichneten Gebiete und andere Herrschaftsteile verloren.

1498 kam Martin Luther als Lateinschüler zum ersten Mal nach Eisenach. Am 2. Mai 1521 predigte er auf der Rückreise vom Wormser Reichstag in der Georgenkirche. Nachdem er mit der Reichsacht belegt worden war, wurde er am Folgetag auf der Wartburg als Junker Jörg untergebracht und so vor möglichen Verfolgern versteckt. Er blieb dort bis zum 1. März 1522, als er die Wartburg gegen den Willen des Kurfürsten wieder verließ.

1342 zerstörte ein großer Stadtbrand fast sämtliche Gebäude der Stadt, mit dem Rathaus am Markt verbrannten die städtischen Urkunden. 1349 wurde die Stadt von einer ersten Pestepidemie heimgesucht, eine weitere im Jahr 1393 forderte 3000 Opfer. 1406 verlor Eisenach durch den Tod des Landgrafen Balthasar die Hofhaltung und die landgräfliche Verwaltung und damit ihren Status einer landgräflichen Residenz. Dies führte schließlich zum wirtschaftlichen Niedergang der Stadt.

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Grundlage: Wikipedia-Artikel EisenachVersionsgeschichteBearbeitungsstand 269463155redaktionell gekürzt und umformuliert, CC BY-SA 4.0
Foto: Westerdamentstanden 2016CC BY-SA 4.0Quelle