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Ekkehard von Aura

Benediktinermönch und Chronist

Herkunft und Amt als Abt

as Geburtsdatum Ekkehards ist unbekannt. Seine Teilnahme am Kreuzzug von 1101 lässt vermuten, dass er nicht später als 1085 geboren wurde. Die ausführliche Darstellung des Todes von Graf Sigehart von Burghausen in seiner Chronik könnte darauf hindeuten, dass Ekkehard selbst aus dem Geschlecht derer von Burghausen stammte. Ab 1113 war er der erste Abt des Klosters Aura. Bischof Otto von Bamberg hatte das Kloster an der Fränkischen Saale bei Kissingen im Jahr 1108 gegründet.

Die Chronik und ihre Fortführung

Als Chronist aktualisierte Ekkehard die Weltchronik des Frutolf von Michelsberg und ergänzte sie um die deutsche Geschichte von 1098 bis 1125, also die Regierungszeit des Kaisers Heinrich V. Dabei nutzte er das verlorene Werk des David Scholasticus. Im Laufe der Zeit arbeitete er das Werk fünfmal um, wobei er mal der kaiserlichen, mal der päpstlichen Seite zuneigte, je nach seinen wechselnden Anschauungen. Durch seine Teilnahme am Kreuzzug von 1101 lieferte er zudem wichtiges Quellenmaterial für den Ersten Kreuzzug in seinen Hierosolymita.

Das ungewisse Todesjahr

Ekkehards Todesdatum, der 20. Februar, ist aus Nekrologien bekannt, in denen jedoch keine Todesjahre verzeichnet wurden. Sein Todesjahr lässt sich daher nur eingrenzen. Er starb frühestens 1126, da er 1125 in seiner Chronik noch vom Tod Kaiser Heinrichs V. am 23. Mai 1125 und des Bischofs Udalrich II. berichtete. Der erste sichere Nachweis eines Auraer Abts nach Ekkehard stammt aus dem Jahr 1144, spätestens dann starb er also. Das plötzliche Ende der Chronik im Jahr 1125 und das Fehlen der Missionsreise Ottos von Bamberg deuten jedoch darauf hin, dass Ekkehard schon kurz darauf verstarb. Die Chronik schließt mit der Erwähnung einer verheerenden Epidemie, deren Opfer wohl auch der auf dem Klostergelände bestattete Ekkehard wurde.

Drei Wege weiter

Grundlage: Wikipedia-Artikel Ekkehard von AuraVersionsgeschichteBearbeitungsstand 262128250redaktionell gekürzt und umformuliert, CC BY-SA 4.0
Ekkehard von Auraentstanden 1101–1200Public domainQuelle