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Engelbert I. von Köln

Erzbischof von Köln (1185 or 1186–1225)

eine ausgewogene Politik ermöglichte ihm am 29. Februar 1216 die Wahl zum Erzbischof von Köln, wofür man zuvor wohl die Zustimmung des Papstes wie auch die des Königs Friedrich II. eingeholt hatte. 1217 wurde er durch den Erzbischof Dietrich von Trier zum Bischof geweiht. Papst Honorius III. übersandte Engelbert 1218 das erzbischöfliche Pallium. Engelbert stand in enger Verbindung zu Kaiser Friedrich II. 1220 wurde er von diesem zum Reichsprovisor und Vormund des Sohnes Heinrich ernannt, den Engelbert im Jahr 1222 in Aachen zum König krönte.

Engelbert bekleidete diese Ämter bis zu seinem Tod und war damit die politisch einflussreichste Person des Reiches. Das bestätigt auch die 1220 erlassene Confoederatio cum principibus ecclesiasticis, eine Vereinbarung Friedrichs mit den geistlichen Reichsfürsten, an deren Abfassung Engelbert federführenden Anteil hatte. Durch sie gingen fast alle früher dem König vorbehaltenen Rechte wie etwa das Markt-, Münz- oder Befestigungsrecht auf die hier erstmals als Landesherren bezeichneten geistlichen Fürsten über. Er gilt als eigentlicher Begründer des erzkölnischen Territoriums zwischen Maas und Weser, des Herzogtums Westfalen.

Am 7. November 1225 wurde Engelbert auf der Rückreise von Soest nach Köln in einem Hohlweg im heutigen Gevelsberg von einer Gruppe Bewaffneter unter Führung seines Verwandten Graf Friedrich von Isenberg überfallen und von dessen Ministerialen erschlagen. Die Geschichtswissenschaft geht heute davon aus, dass Engelberts Tod nicht geplant war, sondern dass er den Gepflogenheiten der Zeit entsprechend entführt und gefangengesetzt werden sollte. Als Drahtzieher des Überfalls werden Walram IV. von Limburg und andere Grafen vermutet, die in Opposition zu Engelberts Territorial- und Entvogtungspolitik standen.

Drei Wege weiter

Grundlage: Wikipedia-Artikel Engelbert I. von KölnVersionsgeschichteBearbeitungsstand 269767401mit KI-Unterstützung gekürzt und umformuliert, CC BY-SA 4.0
Sir Gawainentstanden 2008CC BY-SA 3.0Quelle