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Franken (Region)

Region im Süden von Deutschland

m 6. Jahrhundert fiel den Franken durch Siege über Alamannen und Thüringer auch die heutige Region Franken zu. Nach den Fränkischen Teilungen entstand aus den Gebieten der Diözesen Mainz, Worms, Würzburg und Speyer die Francia orientalis, später kam die Diözese Bamberg hinzu. Im 7. Jahrhundert begannen Slawen, die dünn besiedelten nordöstlichen Teile der Region, das heutige Oberfranken, von Osten her zu besiedeln.

Am 2. Juli 1500 wurde während der Regierungszeit Kaiser Maximilians I. das Reich im Zuge der Reichsreformbewegung in Reichskreise eingeteilt, was 1512 zur Entstehung des Fränkischen Reichskreises führte. Dieser gilt aus heutiger Sicht als wichtige Grundlage für ein bis heute bestehendes fränkisches Gemeinschaftsgefühl und prägte die Eingrenzung des heutigen Frankens. Im späten Mittelalter und in der Neuzeit war der Reichskreis jedoch besonders stark von der Kleinstaaterei in Deutschland betroffen.

Ab 1803 erhielt das spätere Königreich Bayern mit dem Reichsdeputationshauptschluss unter dem Druck Napoleon Bonapartes über Säkularisation und Mediatisierung große Teile Frankens. Über die Rheinbundakte begann eine stärkere Anbindung Bayerns, Württembergs, Badens und anderer Gebiete an Frankreich, wodurch das Heilige Römische Reich wie auch der Fränkische Reichskreis im Jahr 1806 zerfiel. Als Dank bekam Bayern weitere Gebiete zugesprochen, darunter die Reichsstadt Nürnberg.

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Grundlage: Wikipedia-Artikel Franken (Region)VersionsgeschichteBearbeitungsstand 270483007redaktionell gekürzt und umformuliert, CC BY-SA 4.0
Foto: Berthold Wernerentstanden 2008Public domainQuelle