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Georg (Brandenburg-Ansbach-Kulmbach)

Markgraf von Brandenburg-Ansbach

506 entsandte ihn Friedrich an den Hof seines Onkels, des Königs Vladislav II. von Böhmen und Ungarn nach Ofen. Durch eine besondere Vertrauensposition wurde er Erzieher und später Mitvormund des Sohnes Ludwig II. Georg und sein Bruder Kasimir entmachteten 1515 ihren Vater Friedrich. Mit dem Vorwurf, einen verschwenderischen Lebensstil zu führen, setzten sie ihn auf der Plassenburg gefangen.

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In den darauffolgenden Jahren bemühte sich Georg, im schlesischen Raum an Einfluss zu gewinnen. Als im Oktober 1521 Herzog Valentin von Ratibor verstarb, trat Georg die Nachfolge im Herzogtum Ratibor an. 1523 erwarb er für 58.900 ungarische Goldgulden von Georg von Schellenberg das Herzogtum Jägerndorf. Als König Ludwig II. in der Schlacht bei Mohács fiel, folgte mit König Ferdinand I. ein Habsburger, der den Expansionsbestrebungen der Hohenzollern in Schlesien entschieden entgegentrat und seine Rechte als Lehnsherr wahrnahm. Mit dem Regierungsantritt Ferdinands 1527 schwenkten auch die böhmischen Stände um.

Georg war ein früher Anhänger des Protestantismus. Er pflegte den Schriftverkehr mit Martin Luther und führte die Reformation zuerst in den schlesischen Besitzungen ein. Nach dem Tode Kasimirs trieb er die Reformation in den beiden Markgraftümern durch Kirchenvisitationen und die Einführung der Brandenburgisch-Nürnbergischen Kirchenordnung 1533 voran. Auf dem Reichstag zu Speyer von 1529 gehörte er zu den Unterzeichnern der Protestation zu Speyer. Auf dem Reichstag zu Augsburg von 1530 erklärte er dem Kaiser, dass er sich lieber augenblicklich den Kopf abschlagen lassen würde, als seinen Überzeugungen abzuschwören. Anschließend war er unter den Unterzeichnern der Confessio Augustana.

Drei Wege weiter

Grundlage: Wikipedia-Artikel Georg (Brandenburg-Ansbach-Kulmbach)VersionsgeschichteBearbeitungsstand 269318460mit KI-Unterstützung gekürzt und umformuliert, CC BY-SA 4.0
Lucas Cranach der Jüngereentstanden 1571Public domainQuelle