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Georg der Bärtige

Herzog des albertinischen Sachsens und Herzog von Sagan

eorg der Bärtige wurde als ältester Sohn von Albrecht dem Beherzten und Sidonie von Böhmen geboren. Georg hatte sich ursprünglich auf eine geistliche Laufbahn vorbereitet und war 1484 zum Domherrn in Mainz ernannt worden. Ab 1500 übernahm er die Regierungsgeschäfte im albertinischen Sachsen vollständig. Georg war ein entschiedener Gegner der Lehren von Jan Hus und Martin Luther. Im Jahr 1523 ließ er in seinem Land sämtliche Exemplare des Septembertestaments, der ersten Übersetzung des Neuen Testaments durch Martin Luther, konfiszieren. Stattdessen beauftragte er Hieronymus Emser damit, eine rechtgläubige Übersetzung des Neuen Testaments zu erstellen.

Im Juli 1525 schloss Georg sich mit verschiedenen norddeutschen katholischen Fürsten im Dessauer Bund zusammen, um der Weiterverbreitung der lutherischen Lehren zu begegnen. Trotz aller dieser Bemühungen konnte er nicht verhindern, dass die Reformation auch in sein Land eindrang. Vereint mit Landgraf Philipp von Hessen und Herzog Heinrich von Braunschweig vernichtete Georg im Bauernkrieg im Mai 1525 das Heer der aufständischen Bauern bei Frankenhausen.

Georg der Bärtige verstarb 1539 in Dresden und wurde an der Seite seiner Frau in einer Grabkapelle im Meißner Dom beigesetzt. Das albertinische Herzogtum Sachsen fiel an Georgs lutherisch gesinnten Bruder Heinrich, was Georg zu Lebzeiten vergeblich zu vereiteln versuchte. Seine Tochter Christine heiratete 1523 Landgraf Philipp von Hessen, der 1526 in seinem Herrschaftsgebiet die Reformation einführte.

Drei Wege weiter

Grundlage: Wikipedia-Artikel Georg der BärtigeVersionsgeschichteBearbeitungsstand 270559457mit KI-Unterstützung gekürzt und umformuliert, CC BY-SA 4.0
Atelier/Werkstatt von Lucas Cranach der Ältereentstanden 1534Public domainQuelle