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Germersheim

kreisangehörige Stadt in Deutschland

aiser Konrad II. ließ am Hochufer des Rheins an der Stelle des heutigen Germersheim eine Burg beziehungsweise ein Schloss errichten. Der 1090 erstmals erwähnte Ort erhielt am 18. August 1276 durch König Rudolf von Habsburg die Stadtrechte verliehen. Schon im Jahre 1325 verpfändete König Ludwig IV. die Stadt an die Pfalzgrafen bei Rhein. Da die Stadt durch den Kaiser nicht ausgelöst wurde, fügte Pfalzgraf Rudolf II. der Blinde im Jahre 1329 Germersheim seinem Herrschaftsgebiet hinzu.

Nach den großen Katastrophen des ausgehenden Mittelalters und der beginnenden Neuzeit, der Pest und dem Dreißigjährigen Krieg, war die Bevölkerung auf wenige Familien geschrumpft. Weitere Zerstörungen erfuhr die Stadt im Rahmen des Französisch-Niederländischen Krieges durch französische Truppen unter Marschall Turenne im Jahre 1674, die auch das von Konrad II. errichtete Königsschloss zerstörten. Mit dem Frieden von Rijswijk 1697 machte Kurfürst Johann Wilhelm, der selber römisch-katholisch war, weitreichende Konzessionen an den Katholizismus, sodass die Germersheimer Kirche wieder für katholische Gottesdienste benutzt werden konnte.

Nach dem Ende der Napoleonischen Kriege kam Germersheim gemäß den Vereinbarungen des Wiener Kongresses 1815 zu Österreich und 1816 aufgrund eines Staatsvertrags zum Königreich Bayern. Es begannen die Überlegungen, Germersheim zur Festung auszubauen, um weitere Angriffe Frankreichs abzuwehren. Der Bau der Festung begann im Jahre 1834.

Drei Wege weiter

Grundlage: Wikipedia-Artikel GermersheimVersionsgeschichteBearbeitungsstand 270131765redaktionell gekürzt und umformuliert, CC BY-SA 4.0
Foto: Achim Lammerts (Syntaxys)entstanden 2025CC BY-SA 4.0Quelle