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Göttingen

Großstadt in Niedersachsen, Deutschland

Die Pfalz Grona

ber das Schicksal des Dorfes Gutingi im frühen Mittelalter ist, abgesehen von archäologischen Funden, nicht viel bekannt. Deutlicher tritt mit der Pfalz Grona ein Ort in der Geschichte hervor, zwei Kilometer nordwestlich des Dorfes gelegen. Diese Anlage wurde 915 als neu erbaute Burg urkundlich erwähnt und später zur Pfalz ausgebaut.

Die Stadtgründung

An der Straße, die zur Furt über die Leine führte, entstand westlich des Dorfes Gutingi im Laufe der Zeit ein Wik, eine kaufmännische Siedlung. Diese Siedlung führte den Ortsnamen als gotingi weiter und erhielt schließlich 1230 als Gotingen das Stadtrecht.

Wachstum unter den Welfen

Nach dem Tod Albrecht des Feisten im Jahr 1318 kam Göttingen über Otto den Milden, der 1344 starb, an Herzog Ernst I., der bis zu seinem Tod 1367 regierte. Das von ihm regierte Fürstentum Göttingen bildete ein Teilfürstentum im Herzogtum Braunschweig-Lüneburg. Unter den welfischen Fürstentümern war es wirtschaftlich das ärmste.

Niedergang nach dem Krieg

Nach dem Dreißigjährigen Krieg setzte sich der wirtschaftliche Niedergang der Stadt fort. Der Export von Tuchen und Leinwand brach fast völlig zusammen. Die Einwohnerzahl, die 1400 noch 6000 Personen betragen hatte, sank um 1680 auf unter 3000. Dem wirtschaftlichen Niedergang folgte der politische.

Drei Wege weiter

Grundlage: Wikipedia-Artikel GöttingenVersionsgeschichteBearbeitungsstand 270590813redaktionell gekürzt und umformuliert, CC BY-SA 4.0
Foto: Daniel Schwenentstanden 2006CC BY 2.5Quelle