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Günther XXI. (Schwarzburg-Blankenburg)

deutscher Adliger und Gegenkönig

ünther war Sohn des Grafen Heinrich VII. von Schwarzburg-Blankenburg und der Christine von Gleichen. Spätestens seit dem 9. September 1331 war er mit Elisabeth von Hohnstein verheiratet, die um den 4. April 1380 starb. Aus der Ehe gingen fünf Kinder hervor, ein Sohn und vier Töchter. Günther diente als Diplomat Kaiser Ludwig IV. aus dem Haus Wittelsbach. Zwei Jahre nach dessen Tod am 11. Oktober 1347 ließ er sich von der wittelsbachischen Partei überreden, selbst das Königsamt anzustreben, nachdem diese vergeblich versucht hatte, einen eigenen Nachfolger gegen den bereits am 11. Juli 1346 gewählten Karl IV. zu bestimmen.

Am 30. Januar 1349 wählte ihn die Wittelsbacher Partei im Dominikanerkloster zu Frankfurt am Main. Wahlberechtigt waren der Markgraf von Brandenburg Ludwig V., der Herzog von Sachsen-Lauenburg, der Pfalzgraf bei Rhein und der abgesetzte Erzbischof von Mainz, Heinrich von Virneburg. Günther berief sich auf seine Legitimität, weil er anders als der in Rhens gewählte Karl am rechten Ort gewählt worden sei. Zudem sei Karl nicht am rechten Ort, nicht in Aachen, sondern in Bonn gekrönt worden. Die Stadt Frankfurt hatte Karl IV. jedoch bereits anerkannt und ließ Günther eine Woche vor der Stadt warten, bevor er am 6. Februar feierlich einzog und die Huldigung der Bürger auf dem Römerberg empfing.

Karl IV. gelang es rasch, Günthers Anhängerschaft auf seine Seite zu ziehen und dessen Armee bei Eltville am Rhein in die Flucht zu schlagen. Am 26. Mai 1349 verzichtete Günther im Vertrag von Eltville gegen eine Entschädigung und eine Amnestie für seine Anhänger auf alle Ansprüche. Den Ertrag dieses Verzichts konnte er nicht mehr genießen, da er kurze Zeit später starb. Auf Veranlassung Karls IV. wurde er im Frankfurter Dom beigesetzt. Nach ihm sind die Schwarzburgstraße, die Schwarzburgschule und die Güntherstraße in Frankfurt benannt.

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Grundlage: Wikipedia-Artikel Günther XXI. (Schwarzburg-Blankenburg)VersionsgeschichteBearbeitungsstand 261477299redaktionell gekürzt und umformuliert, CC BY-SA 4.0