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Herzogtum Oberbayern

Herzogtum

as Herzogtum Bayern-München bestand als ein unabhängiges Teilherzogtum bis zur Wiedervereinigung Bayerns nach dem Landshuter Erbfolgekrieg 1504/05. Besonders nach der Vereinigung von Bayern-Ingolstadt 1447 mit Bayern-Landshut wurde dieses Teilherzogtum oft verkürzt als Herzogtum Oberbayern bezeichnet. Der Name blieb in der Folgezeit in Gebrauch für das Gebiet der beiden Rentämter München und Burghausen, die gemeinsam als Oberland bekannt waren, innerhalb des späteren Kurfürstentums Bayern. Diese Bezeichnung galt bis zum Jahr 1808, als es unter Graf Montgelas zu einer Neuorganisation Bayerns kam. Seit 1837 besteht der Regierungsbezirk Oberbayern als eigenständige Verwaltungseinheit. König Ludwig I. wollte mit dieser Benennung die einzelnen Haupt-Landestheile auf die ehrwürdige Grundlage der Geschichte zurückführen, wie er es selbst formulierte. So blieb der historische Name über lange Zeit in Gebrauch.

MünchenOrt auf der Karte 164848.1333 N, 11.5667 OAuf der Karte zeigen

In zeitlichen Übersichten zur bayerischen Geschichte werden die Herzöge farblich voneinander unterschieden, um die wechselnden Teilherzogtümer sichtbar zu machen. Gesamtbayerische Herzöge werden hellbraun dargestellt, oberbayerische Herzöge orange und niederbayerische Herzöge hellgrün. Für das Herzogtum Bayern-Landshut steht die Farbe Blau, während das Herzogtum Straubing-Holland mit dunkelgrün gekennzeichnet wird. Diese farbliche Unterscheidung zeigt, wie sich die bayerischen Herzogtümer über die Jahrhunderte immer wieder teilten und neu zusammensetzten. Sie macht die verschiedenen Linien innerhalb der Zeitleiste auf einen Blick erkennbar. Damit wird auf einen Blick sichtbar, welchem Zweig des bayerischen Herzogshauses ein Herrscher zu welcher Zeit angehörte. Die Farbgebung dient allein der Orientierung innerhalb der Übersicht und ersetzt keine ausführliche Beschreibung der einzelnen Herzogtümer.

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Grundlage: Wikipedia-Artikel Herzogtum OberbayernVersionsgeschichteBearbeitungsstand 266900335redaktionell gekürzt und umformuliert, CC BY-SA 4.0
Emil Nietzsch SohnPublic domainQuelle