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Innerösterreich

historische Region der habsburgischen Erblande

ie Erste Teilung erfolgte zwischen der Leopoldinischen und der Albertinischen Linie über den Neuberger Teilungsvertrag vom 25. September 1379. Der erste Habsburger, der in Graz residierte, war Ernst der Eiserne, auch sein Sohn Kaiser Friedrich III. residierte dort immer wieder. Im Zuge der Zweiten Erbteilung 1564 unter den Söhnen Ferdinands I. erhielt der jüngste Sohn Karl II. diesen Länderkomplex.

Der Länderkomplex wurde als eigene Landesherrschaft organisiert, die vor allem auch eine eigene Kriegsbehörde hatte. Diese hatte den Grenzschutz gegen das Osmanische Reich zur Aufgabe und wurde daher erst 1705 nach Wien verlegt. Die Anlage der Militärgrenze wurde von Graz aus organisiert.

Nachdem Ferdinand III. von Innerösterreich unter dem Namen Ferdinand II. 1619 Kaiser und Landesherr der böhmischen und niederösterreichischen Länder geworden war, verschmolz der Länderkomplex nach und nach ins habsburgische Gesamtreich. Ein Statthalter von Innerösterreich als Mittlerbehörde zu den einzelnen Ländern hielt sich jedoch bis in die Zeit Maria Theresias.

Drei Wege weiter

Grundlage: Wikipedia-Artikel InnerösterreichVersionsgeschichteBearbeitungsstand 270331985redaktionell gekürzt und umformuliert, CC BY-SA 4.0
Joseph Carl Kindermann, gestochen von Christoph Junkerentstanden 1768–1800Public domainQuelle