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Irene (Kaiserin)

Kaiserin von Byzanz

m Jahre 769 wurde Irene die Gemahlin des erstgeborenen Kaisersohns Leo, der 775 als Leo IV. Kaiser wurde. Ein Jahr nach der Heirat wurde sie Mutter eines Sohnes, des späteren Konstantin VI. Nach dem Tod Leos 780 wurde Konstantin Kindkaiser. Irene übernahm die Regentschaft. Sie gehörte zur Partei der Ikonodulen und berief 787 das Zweite Konzil von Nicäa ein, das unter anderem entschied, dass Ikonen geehrt, aber nicht angebetet werden dürfen. Im Jahre 787 ging Irene ein Bündnis mit Karl dem Großen ein.

797 brach eine weitere Rebellion aus, diesmal von Irenes Verbündeten angezettelt und mit ihrer Zustimmung. Konstantin wurde abgesetzt, geblendet und starb später an den ihm zugefügten Wunden. Dies brachte Irene auf den byzantinischen Thron, und sie war die erste alleinherrschende Frau im Reich. Irene wurde 802 abgesetzt und durch den Finanzminister Nikephoros ersetzt.

Unter römischem Recht konnte keine Frau das Oberkommando des Heeres führen. Da der Kaiser diese Position von Amtes wegen innehatte, konnte keine Frau legal Kaiser sein. Deshalb, so einige Quellen, sah Papst Leo III. den römischen Kaiserthron als vakant an und konnte Karl den Großen im Jahr 800 zum römischen Kaiser krönen. Im Jahr 812 billigte Michael I. schließlich Karl den Kaisertitel zu, jedoch explizit ohne Erbfolge.

Drei Wege weiter

Grundlage: Wikipedia-Artikel Irene (Kaiserin)VersionsgeschichteBearbeitungsstand 270837987mit KI-Unterstützung gekürzt und umformuliert, CC BY-SA 4.0
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