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Johannes Diaconus (Chronist)

Verfasser einer der ältesten Chroniken Venedigs

a der Verfasser den Dogen Pietro II. Orseolo besonders genau schildert, wird angenommen, dass er in dessen Umkreis tätig war. Johannes Diaconus kannte darüber hinaus Kaiser Otto III. persönlich und taucht vielfach als Gesandter auf. Er organisierte das geheime Treffen zwischen Otto und Pietro in Venedig und erhielt eine Reihe von Aufträgen für Gesandtschaftsreisen von beiden Herrschern. Am 16. November 1002 bezeichnete ihn König Heinrich II. als Capellanus des Dogen.

Als Otto III. sich nach Rom begab, um seinen Verwandten Brun von Kärnten zum Papst Gregor V. erheben zu lassen, hielt er sich in Ravenna auf, um den Grafen von Rimini für die Aneignung von Kirchengut zu bestrafen. Der Vorgang wird durch eine Urkunde Ottos III. vom 6. Mai 996 bestätigt. 995 und 1001 wird Johannes als Kaplan und Gesandter des Dogen Pietro Orseolo bei Otto III. genannt, in den Jahren 1002 und 1018 bei Heinrich II.

Venedig stand auf dem vorläufigen Höhepunkt seiner Macht, denn die Stadt stand mit den Großmächten der Zeit, dem Römisch-deutschen Reich wie dem Byzantinischen Reich, auf einer Ebene. Dies könnte auch das abrupte Ende der Chronik erklären, denn nach dem Tod Pietros verlor Venedig diese höchste Machtstellung des Hochmittelalters. Nach 1018 finden sich in den Quellen keinerlei Hinweise mehr auf Johannes. Weder Ort noch Zeit seines Todes sind bekannt.

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Grundlage: Wikipedia-Artikel Johannes Diaconus (Chronist)VersionsgeschichteBearbeitungsstand 269203785mit KI-Unterstützung gekürzt und umformuliert, CC BY-SA 4.0