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Katharina von Luxemburg

Herzogin von Österreich (1358–1365); Markgräfin von Brandenburg (1366–1379)

m 26. Mai 1348 leistete Albrecht II. in Brünn dem römischen König Karl IV. den Lehnseid. Am 5. Juni 1348 belehnte Karl IV. den Herzog und seine Söhne mit den habsburgischen Ländern. Des Weiteren wurde an diesem Tag die erst sechsjährige Katharina mit dem achtjährigen Rudolf verlobt. Am 13. Juli 1353 erfolgte die symbolische Vermählung von Katharina und Rudolf, und beide Dynastien regelten ihre gegenseitige Erb- und Nachfolge. Am 3. Juli 1357 heirateten Katharina und Rudolf in Prag.

PragOrt auf der Karte 164850.0875 N, 14.4214 OAuf der Karte zeigen

Mit Hilfe des Privilegium maius, erst im 19. Jahrhundert als Fälschung erwiesen, versuchte Rudolf 1358/59 einen gleichwertigen Status mit den Kurfürsten zu erlangen. Rudolf legte Abschriften des Privilegium maius seinem Schwiegervater vor, der nach ausgiebiger Prüfung die Anerkennung verweigerte. Daraufhin konnten die drohenden kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen den beiden Herrschern nur durch die kluge Vermittlung von Katharina verhindert werden. Deswegen musste Rudolf IV. im Jahr 1361 den bereits offiziell geführten Titel eines Erzherzogs ablegen. Erst 1441 und 1453 erhalten die gefälschten Schriftstücke durch den Habsburger Friedrich III. ihre königliche und kaiserliche Bestätigung.

Am 19. März 1366 vermählten sich in Prag Otto V. und Katharina, die nur wegen der politischen Ziele ihres Vaters nach langem Zögern diese Ehe einging. Infolge der Prager Doppelhochzeit konnte Karl IV. seine Stellung im Reich erheblich festigen. Am 15. August 1373 erwarb Karl IV. von Otto V. für 500.000 Gulden die Mark Brandenburg. Otto V. wurde jedoch gestattet, weiterhin den Titel eines Markgrafen von Brandenburg zu führen.

Drei Wege weiter

Grundlage: Wikipedia-Artikel Katharina von LuxemburgVersionsgeschichteBearbeitungsstand 248548949mit KI-Unterstützung gekürzt und umformuliert, CC BY-SA 4.0
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