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Koalitionskriege

von 1792 bis 1815 dauernder Konflikt zwischen Frankreich und den europäischen Mächten

Die erste Koalition

ie erste Koalition von 1792 bis 1797 wollte die Französische Revolution eindämmen oder rückgängig machen, doch Frankreich erklärte am 20. April 1792 den Krieg. Sie begann 1791 mit der Pillnitzer Deklaration Österreichs und Preußens und wuchs um Sardinien-Piemont, Großbritannien, Spanien und Neapel. Frankreich antwortete mit Levée en masse und neuen militärischen Techniken und war größtenteils erfolgreich. Im Frühjahr 1795 schlossen Preußen und Spanien den Frieden von Basel, 1796 wurde Sardinien-Piemont durch Napoleon Bonaparte im Italienfeldzug besiegt. Am 17. Oktober 1797 beendete der Frieden von Campo Formio zwischen Frankreich und dem geschlagenen Österreich den Ersten Koalitionskrieg, das linke Rheinufer wurde annektiert. Zu einem für den Rastatter Kongress vorgesehenen Friedensschluss mit dem römisch-deutschen Reich kam es wegen des Ausbruchs des Zweiten Koalitionskriegs nicht mehr.

Die vierte Koalition

Die vierte Koalition aus Preußen und Russland, später erweitert um Großbritannien und Schweden, bestand von 1806 bis 1807. Im Juli 1806 gründeten sechzehn deutsche Staaten auf Initiative Napoleons den Rheinbund, der den Austritt aus dem Heiligen Römischen Reich und eine Konföderation mit Frankreich beinhaltete. Das Heilige Römische Reich wurde nach einem französischen Ultimatum formell am 6. August 1806 durch die Verzichtserklärung von Kaiser Franz II. aufgelöst. Preußen führte, obwohl das verbündete Russland noch nicht kriegsbereit war, allein Krieg gegen Frankreich und erklärte am 9. Oktober 1806 den Krieg. Dies führte in der Schlacht bei Jena und Auerstedt am 14. Oktober 1806 zu einer schweren Niederlage Preußens. Am 27. Oktober zog Napoleon in Berlin ein, während der preußische König Friedrich Wilhelm III. nach Ostpreußen unterwegs war. Sachsen löste im Dezember sein Bündnis mit Preußen und trat, bei gleichzeitiger Erhebung zum Königreich, dem Rheinbund bei.

Befreiungskriege in Mitteleuropa

Nach der Niederlage der Grande Armée in Russland begannen die Befreiungskriege. Preußen löste sich Ende Dezember 1812 aus dem Bündnis mit Frankreich, verbündete sich im Februar 1813 im Vertrag von Kalisch mit Russland und nahm im März offen den Kampf gegen Frankreich und den Rheinbund auf. In der kriegsentscheidenden Völkerschlacht bei Leipzig fügten im Oktober 1813 die verbündeten russischen, österreichischen, preußischen und schwedischen Truppen Napoleon eine Niederlage zu. Während der Rheinbund zerfiel, zogen sich die Franzosen nach Frankreich zurück. Am 31. März nahmen die verbündeten Truppen Paris ein, und Napoleon dankte am 6. April ab. Die Regentschaft der Bourbonen wurde wiederhergestellt und Napoleon nach Elba verbannt.

Drei Wege weiter

Grundlage: Wikipedia-Artikel KoalitionskriegeVersionsgeschichteBearbeitungsstand 270138099redaktionell gekürzt und umformuliert, CC BY-SA 4.0
Hruskaentstanden 2014CC BY-SA 3.0Quelle