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Konrad III. (HRR)

römisch-deutscher König, König von Italien und König von Burgund

einrich V. machte 1116 die Brüder Friedrich und Konrad zu Sachwaltern im nördlichen Reichsteil. Konrad wurde Herzog in Ostfranken, verlor aber nach der Aussöhnung des Kaisers mit Bischof Erlung die Grundlage seines Amtes und blieb nur Titularherzog. Die Brüder schlossen sich der Fürstenopposition an. Nach dem Tod Heinrichs V. 1125 galt Friedrich II. als aussichtsreicher Kandidat, scheiterte aber an seinem hochmütigen Auftreten und der Missachtung des freien Wahlrechts der Fürsten. Gewählt wurde der Sachsenherzog Lothar von Süpplingenburg.

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Nach Lothars Tod 1137 galt Heinrich der Stolze, der über Bayern, Sachsen und die Markgrafschaft Tuszien verfügte, als königsfähig, machte sich aber durch sein Rangbewusstsein bei vielen Fürsten verhasst. Auch kirchliche Kräfte standen gegen ihn, während man die Fortführung des Wormser Konkordats eher durch Konrad gewährleistet sah. Bereits am 7. März 1138 wurde Konrad in Koblenz von wenigen Fürsten und zwei päpstlichen Legaten zum König erhoben, vor der eigentlich für Pfingsten in Mainz angesetzten Wahlversammlung. Am 13. März wurde er in Aachen vom Kardinallegaten Dietwin gesalbt und gekrönt.

Heinrich der Stolze händigte Konrad die Reichsinsignien aus, huldigte ihm aber nicht, da er auf Bestätigung seiner Lehen bestand. Nach gescheiterten Verhandlungen wurde ihm 1138 das sächsische und Weihnachten das bayerische Herzogtum aberkannt. Sachsen ging an Albrecht den Bären, Bayern an den Babenberger Leopold IV., Konrads Halbbruder. Ein militärischer Konflikt war unvermeidlich, doch 1139 bei Creuzburg konnte durch Vermittlung eine Schlacht verhindert werden, und man einigte sich auf einen Ausgleich statt eines endgültigen Friedens.

Nach dem Verlust der Grafschaft Edessa 1144 rief Papst Eugen III. zum Kreuzzug auf, Bernhard von Clairvaux übernahm die Predigt. Konrad lehnte zunächst ab, verpflichtete sich aber am Weihnachtshoftag 1146 in Speyer nach einer Predigt Bernhards zur Teilnahme. Die Bereitschaft im Reich war unterschiedlich, Welf VI. nahm bereits vor Konrad das Kreuz, während Heinrich der Löwe und Albrecht der Bär stattdessen gegen die Heiden in ihrer Nachbarschaft zogen. Für die Dauer des Zuges wurde in Frankfurt ein Landfriede erlassen und Konrads Sohn Heinrich zum Mitkönig erhoben.

Drei Wege weiter

Grundlage: Wikipedia-Artikel Konrad III. (HRR)VersionsgeschichteBearbeitungsstand 270597242redaktionell gekürzt und umformuliert, CC BY-SA 4.0
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