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Konstanz

Stadt in Baden-Württemberg, Deutschland

nde des 2. Jahrhunderts vor Christus siedelten Kelten im Bereich der heutigen Niederburg. Unter Kaiser Augustus wurde das Gebiet um den Bodensee kurz vor der Zeitenwende für das Römische Reich erobert und gehörte fortan zur Provinz Raetia. Das keltische oppidum wurde zerstört.

KonstanzOrt auf der Karte 164847.6633 N, 9.1753 OAuf der Karte zeigen

Nach dem Ende des Weströmischen Kaisertums 476 nach Christus gelangte die ehemalige römische Provinz Raetia prima und damit auch Konstanz unter die Herrschaft Odoakers. Nach dessen Tod 493 erlangte das Ostgotenreich bis 536 die Kontrolle über die Raetia prima, die weiterhin von Ravenna aus regiert wurde.

Die zunehmend autonomen Bürger der Stadt erkämpften sich 1192 und 1213 eine eigenständige, vom bisherigen Stadtherren, dem Bischof, unabhängige Position und erhielten schließlich den Status einer Freien Stadt beziehungsweise Reichsstadt.

Von 1414 bis 1418 fand das Konzil von Konstanz mit sehr viel mehr Gästen als den rund 6000 Einwohnern statt. Das Konzilgebäude, in dem das Konklave der Papstwahl stattfand, steht heute noch am Bodenseeufer, neben dem Konstanzer Hafen und Bahnhof.

Kaiser Karl V. begann 1546 einen Krieg gegen die Protestanten, den er 1547 gewann. Die Niederlage der Protestanten im Schmalkaldischen Krieg wollte Konstanz für sich nicht gelten lassen, sondern verhandelte bis 1548 um seine Reichsfreiheit und die Religionsfreiheit.

1806 wurde Konstanz dem neu gegründeten Großherzogtum Baden einverleibt und die Hauptstadt des Seekreises.

Drei Wege weiter

Grundlage: Wikipedia-Artikel KonstanzVersionsgeschichteBearbeitungsstand 270176334redaktionell gekürzt und umformuliert, CC BY-SA 4.0
Foto: W. Bulachentstanden 2014CC BY-SA 4.0Quelle