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Lübeck

deutsche Groß- und Hansestadt an der Ostseeküste in Schleswig-Holstein

ie Siedlung Liubice, aus der Lübeck seinen Namen herleitet, wurde vor 819 von Slawen gegründet und lag an der Mündung der Schwartau in die Trave. Seit dem 10. Jahrhundert war sie neben Oldenburg in Holstein die wichtigste Siedlung der Abodriten. Diese frühe slawische Vorgängersiedlung markiert den Ursprung des Ortsnamens und der Region, aus der später das Lübeck der Hansezeit hervorging.

LübeckOrt auf der Karte 164853.8697 N, 10.6864 OAuf der Karte zeigen

1160 erhielt Lübeck das Soester Stadtrecht. Von großer Bedeutung war das Artlenburger Privileg von 1161, mit dem Lübecker Kaufleute den bis dahin im Ostseehandel führenden gotländischen Kaufleuten rechtlich gleichgestellt wurden. Kurz darauf, im Juni 1226, erlangte Lübeck von Kaiser Friedrich II. mit dem Reichsfreiheitsbrief die Reichsfreiheit und wurde damit reichsunmittelbare Stadt. Diese rechtliche Stellung bildete die Grundlage für den späteren Aufstieg als Hauptort der Hanse.

Im Dreißigjährigen Krieg gelang es Lübeck, neutral zu bleiben. 1629 wurde in der Stadt der Friede von Lübeck zwischen den kaiserlichen Truppen und König Christian IV. von Dänemark geschlossen. Damit war Lübeck Schauplatz eines bedeutenden Friedensschlusses während des großen europäischen Konflikts der frühen Neuzeit.

Lübeck trat 1866 dem Norddeutschen Bund und 1868 dem Zollverein bei und wurde 1871 Gliedstaat des Deutschen Reiches. Damit endete die seit dem Ende des Heiligen Römischen Reichs 1806 bestehende völkerrechtliche Souveränität Lübecks. 1871 wurde als neue Verwaltungsbehörde das Stadt- und Landamt gegründet, und gegen Ende des 19. Jahrhunderts setzte die Industrialisierung ein.

Drei Wege weiter

Grundlage: Wikipedia-Artikel LübeckVersionsgeschichteBearbeitungsstand 270475125redaktionell gekürzt und umformuliert, CC BY-SA 4.0
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