Kontextartikel1 Min. Lesezeit

Neckar

rechter Nebenfluss des Rheins in Südwestdeutschland

Römerzeit

er heutige Verlauf des Neckars lässt sich mit dem Zustand zur Römerzeit kaum noch vergleichen, da Begradigungen und Flussbettvertiefungen den Fluss stark verändert haben. Römische Funde am heutigen Wasserlauf deuten nicht unbedingt auf eine Anlegestelle hin, denn Schiffslandeplätze lagen oft weit entfernt von den eigentlichen Hafensiedlungen. Die Römer versahen Furten mit einem Pflaster aus Steinplatten.

Entwicklung seit dem frühen Mittelalter

Eine Urkunde Kaiser Ludwigs des Frommen vom 11. September 829 befreite die Städte Ladenburg und Wimpfen vom Wasserzoll und belegt damit, dass bereits im 7. Jahrhundert Handelsschifffahrt auf dem Neckar betrieben wurde. Zunächst waren Plattbodenschiffe und kleine Flöße die üblichen Transportmittel, vor allem für Holz und Steine, teils auch für Menschen, allerdings nur talwärts. In der Mitte des 16. Jahrhunderts gewann der Neckar mit dem aufkommenden oberdeutschen Handel als Schifffahrtsweg an Bedeutung, und mit neuen Schiffen begann auch der Bergverkehr. Eingesetzt wurden dabei sogenannte Hümpelnachen mit einer Ladung von 13 bis 55 Tonnen.

Burgen und Schlösser

Von Mannheim über Heidelberg, Eberbach und Mosbach bis Heilbronn verläuft die Burgenstraße nahezu parallel zum Neckar und führt auf rund 100 km am unteren Neckar an zahlreichen Burgen und Schlössern vorbei. Als bedeutendstes Bauwerk gilt das Heidelberger Schloss. Zu den weiteren Neckarburgen zählen die vier Burgen in Neckarsteinach, die Bergfeste Dilsberg, Burg Eberbach, Burg Hirschhorn, Burg Zwingenberg, Burg Stolzeneck, die Minneburg, Burg Dauchstein, Schloss Neuburg, die Burg Hornberg des Götz von Berlichingen, die Burg Guttenberg, Schloss Horneck und die Burg Ehrenberg.

Drei Wege weiter

Grundlage: Wikipedia-Artikel NeckarVersionsgeschichteBearbeitungsstand 270353280redaktionell gekürzt und umformuliert, CC BY-SA 4.0
Foto: Berndt Fernowentstanden 2006Public domainQuelle