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Neustrien

Nordwestlicher Teil des Fränkischen Reiches

ie Reihe der neustrischen Könige beginnt 584 mit Chlothar II. dem Jungen, der bis 629 regierte. Ihm folgte Dagobert I. der Gute, der von 629 bis 639 in Personalunion herrschte. Danach kamen Chlodwig II. von 639 bis 657, Chlothar III. von 657 bis 673 und kurz Theuderich III. im Jahr 673. Im selben Jahr 673 übernahm Childerich II. in Personalunion, bevor Theuderich III. von 675 bis 691 ein zweites Mal auf den Thron kam. Es folgten Chlodwig III. von 691 bis 695 und Childebert III. von 695 bis 711. Diese Abfolge zeigt, wie eng die neustrische Königsherrschaft in dieser Zeit mit wechselnden Personalunionen verbunden war.

Nach Childebert III. regierte Dagobert III. von 711 bis 715. Ihm folgte Chilperich II., ein Bruder mit dem Beinamen Daniel, von 715 bis 721. Danach kam Theuderich IV., der von 721 bis 737 auf dem Thron saß. Diese Könige stehen am Ende der eigentlichen Reihe merowingischer Herrscher Neustriens, wie sie in der Liste verzeichnet ist. Mit Theuderich IV. endet die Zählung der Könige, die noch als eigenständige neustrische Herrscher galten, bevor sich die Machtverhältnisse im Reich grundlegend verschoben.

Von 737 bis 741 übte Karl Martell die Herrschaft als Hausmeier und in Personalunion aus. Ihm folgte Pippin III. als Hausmeier von 741 bis 743. Die Reihe endet mit Childerich III., der von 743 bis 751 regierte. Damit verschiebt sich die Liste von eigenständigen Königen zu Hausmeiern, die die tatsächliche Macht innehatten, während der Königstitel bestehen blieb.

Drei Wege weiter

Grundlage: Wikipedia-Artikel NeustrienVersionsgeschichteBearbeitungsstand 268155860redaktionell gekürzt und umformuliert, CC BY-SA 4.0
Kairom13entstanden 2021CC BY-SA 4.0Quelle