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Österreichischer Erbfolgekrieg

Krieg im 18. Jahrhundert

m 19. April 1713 legte Karl VI. mit der Pragmatischen Sanktion eine neue Erbfolgeregelung fest. Sie sah auch die Unteilbarkeit der habsburgischen Erblande vor. Nach dem Tod des Kaisers am 20. Oktober 1740 bestritten Karl Albrecht, Kurfürst von Bayern, und Friedrich August, Kurfürst von Sachsen, ihre Gültigkeit und damit Maria Theresias Erbrecht.

Am 11. Dezember setzte Friedrich II. Maria Theresia ein Ultimatum und forderte Schlesien als Preis für die Anerkennung der Pragmatischen Sanktion. Am 16. Dezember fiel das preußische Heer in Schlesien ein und besetzte es ohne viel Gegenwehr.

Am 24. Jänner 1742 wurde Karl Albrecht in Frankfurt zum Kaiser Karl VII. gewählt. Seit fast 300 Jahren war er der erste Kaiser, der nicht aus dem Habsburger Geschlecht stammte. Friedrich II. schloss am 11. Juni 1742 mit Maria Theresia den Präliminarfrieden von Breslau, dem am 28. Juli 1742 der Frieden von Berlin folgte. Preußen erhielt Schlesien und die Grafschaft Glatz.

Der Aachener Frieden bestätigte die Pragmatische Sanktion. Preußen bekam Schlesien und die Grafschaft Glatz zugesprochen. Österreich verlor damit eine seiner reichsten Provinzen, während Preußen zu einer europäischen Großmacht aufstieg. Im Habsburgerreich wurden nach den Erfahrungen des Krieges wichtige Staats- und Heeresreformen eingeleitet.

Drei Wege weiter

Grundlage: Wikipedia-Artikel Österreichischer ErbfolgekriegVersionsgeschichteBearbeitungsstand 267100438redaktionell gekürzt und umformuliert, CC BY-SA 4.0
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