Osnabrück
kreisfreie Großstadt in Niedersachsen, Deutschland
ur Zeit der Sachsenkriege Karls des Großen wurden erste Bistümer im Sachsenland gegründet, so auch das Bistum Osnabrück an der Hase.
1171 erhielt Osnabrück in einer Urkunde von Friedrich I. Barbarossa, Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, das Gerichts- und somit auch das Stadtrecht.
Seit der Reichsreform und der Schaffung von Reichskreisen im Jahre 1500 gehörte das Hochstift Osnabrück zum Niederrheinisch-Westfälischen Reichskreis.
Wohl aufgrund der vergleichsweise geringen Zerstörungen wurden Münster und Osnabrück 1641 in den Hamburger Präliminarien zu den Kongressorten für Friedensverhandlungen bestimmt. Für den Zeitraum der Verhandlungen wurden die beiden Städte und ein sie verbindender Korridor zu neutralem Gebiet erklärt.
Mit der Säkularisation kirchlicher Besitztümer durch den Reichsdeputationshauptschluss von 1803 und dem Übergang des Hochstifts zum Fürstentum Osnabrück kam auch die Stadt an das Kurfürstentum Hannover, wurde jedoch 1803 von französischen Truppen besetzt.