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Otto I. (Kärnten)

Herzog von Kärnten, Markgraf von Verona

tto war der einzige Sohn des Saliers Konrad des Roten, Herzog von Lothringen, und dessen Frau Liutgard von Sachsen, einer Tochter Kaiser Otto I. Er hielt Grafenrechte im Speyergau, Wormsgau, Elsenzgau, Kraichgau, Enzgau, Pfinzgau und Ufgau sowie ab 956 im Nahegau. Von 978 bis 983 und erneut von 995 bis 1004 war er Herzog von Kärnten. 995 erhielt er nach dem Tod Heinrichs des Zänkers zusammen mit dem Herzogtum auch die Mark Verona. Bei der Königswahl des Jahres 1002 zählte er zu den Kandidaten.

Otto gründete im Jahr 977, nach anderer Lesart 987, das Kloster Lambrecht im Speyergau. In derselben Zeit ließ er in Zell bei Worms die Wallfahrtsstätte von Philipp von Zell wiederherstellen, die während der Ungarneinfälle verwüstet worden war. Um das Jahr 1000 gründete er zudem das Stift Sinsheim.

Im Oktober 1002 gab Otto auf Drängen Heinrichs II. die salischen Besitzungen und die Salierburg in Worms auf. Als Ersatz erhielt er vom König den Königshof Bruchsal mit seinen Besitzungen sowie den Königsforst Lußhardt. Sein Begräbnisort ist unbekannt, als mögliche Orte werden Bruchsal, Kärnten, St. Lambrecht oder Sinsheim genannt.

Drei Wege weiter

Grundlage: Wikipedia-Artikel Otto I. (Kärnten)VersionsgeschichteBearbeitungsstand 262006429redaktionell gekürzt und umformuliert, CC BY-SA 4.0
Anonymentstanden 1101–1200Public domainQuelle