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Rom

Haupt- und bevölkerungsreichste Stadt Italiens

ach der Sage wurde Rom am 21. April 753 v. Chr. von Romulus gegründet, der später seinen Bruder Remus tötete. Die Zwillinge galten als Kinder des Gottes Mars und der Vestalin Rhea Silvia und wurden von einer Wölfin gesäugt. Historiker halten es für möglich, dass sich einzelne Siedlungen tatsächlich um dieses Datum herum zu einem Gemeinwesen zusammenschlossen. Rom war zu Beginn seiner Geschichte laut Überlieferung ein Königreich; als ersten Nachfolger des Romulus nennt Titus Livius Numa Pompilius. Die sieben Hügel Roms sind Palatin, Aventin, Kapitol, Quirinal, Viminal, Esquilin und Caelius.

Seit Pippin erlangte Rom neue Bedeutung als Hauptstadt des Kirchenstaates und als wichtigster Wallfahrtsort des Christentums neben Jerusalem und Santiago de Compostela. Neuer Glanz kam im Jahr 800, als Karl der Große durch Papst Leo III. zum ersten Kaiser des Heiligen Römischen Reiches gekrönt wurde. Zwischen 843 und 849 scheiterten drei Eroberungsversuche muslimischer Araber, doch die Stadthälfte auf dem rechten Tiberufer wurde 846 geplündert. Zwischen dem 8. und 11. Jahrhundert folgten weitere Belagerungen, Angriffe und Plünderungen durch Langobarden, Sarazenen und Normannen. Um 800 betrug die Einwohnerzahl nur noch 20.000.

Das Aufblühen Roms in der Renaissance wurde 1527 durch den Sacco di Roma unterbrochen, als die Söldnertruppen Karls V. die Stadt plünderten und verwüsteten. In christlicher Zeit entstanden zugleich viele bedeutende Bauten, darunter die vier Patriarchalbasiliken: Sankt Paul vor den Mauern aus dem 4. Jahrhundert, die von Francesco Borromini barockisierte Lateranbasilika ebenfalls aus dem 4. Jahrhundert, Santa Maria Maggiore aus dem 5. Jahrhundert und vor allem der Petersdom, der in seiner heutigen Form aus Renaissance und Barock stammt.

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Grundlage: Wikipedia-Artikel RomVersionsgeschichteBearbeitungsstand 270594235redaktionell gekürzt und umformuliert, CC BY-SA 4.0
Foto: Bert Kaufmann from Roermond, Netherlandsentstanden 2012CC BY-SA 2.0Quelle