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Rudolf II. (Burgund)

König von Hochburgund, König von Italien, Gegenkönig in Frankreich

Aufstieg im Norden

udolf II. war bestrebt, sein Herrschaftsgebiet im Nordosten auszudehnen. Er nutzte die unklaren Verhältnisse im schwäbischen Herzogtum und erwarb 916 Gebiete westlich der Linie Huttwil-Aarwangen sowie die Stadt Basel. 919 erlitt er in der Schlacht bei Winterthur eine Niederlage gegen Herzog Burchard II. von Schwaben und verlor dadurch den Thur- und den Zürichgau. Um wieder Frieden zu schaffen, heiratete Rudolf um 922 Burchards Tochter Berta. Aus dieser Verbindung gingen vier Kinder hervor, darunter der spätere König Konrad III. und Adelheid, die spätere Frau Kaiser Ottos I. Burchard und Rudolf unterstützten sich von da an politisch.

Der Weg nach Italien

Im Jahr seiner Heirat begann Rudolf auch einen militärischen Vorstoß nach Süden. 921 wurde er von Adalbert von Ivrea auf den Thron von Italien erhoben und 922 in der Kirche San Michele Maggiore in Pavia zum König von Italien gekrönt. 923 stellte sich ihm Kaiser Berengar I. von Friaul bei Fiorenzuola in der Nähe von Piacenza entgegen, wurde aber besiegt. Damit wurde Rudolf endgültig König von Italien.

Rückzug und Verzicht

Bald begann der italienische Adel gegen Rudolf zu revoltieren. Herzog Burchard II. von Schwaben eilte ihm zu Hilfe, starb jedoch nach einem Überfall durch den Erzbischof Lambert von Mailand im April 926 vor Novara. Rudolf II. zog sich daraufhin aus Italien zurück und gab im November 926 in Worms die italienische Heilige Lanze als Herrschaftssymbol an König Heinrich I. zurück. 933 verzichtete er endgültig zugunsten Hugos von Provence auf Italien und erhielt im Gegenzug Niederburgund. Seinen Thron erbte später sein Sohn Konrad III.

Drei Wege weiter

Grundlage: Wikipedia-Artikel Rudolf II. (Burgund)VersionsgeschichteBearbeitungsstand 249036542redaktionell gekürzt und umformuliert, CC BY-SA 4.0
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