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Salzburg

Hauptstadt des österreichischen Bundeslands Salzburg

m Jahr 488 begann der Niedergang der römischen Stadt Iuvavum. Salzburg wurde 696 als Bischofssitz neu gegründet und 798 Sitz des Erzbischofs. Salzgewinnung, der Handel damit und der Goldhandel, seit 1300 in den Tauern betrieben, bildeten die Haupteinnahmequellen. Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau und seine Nachfolger bauten Salzburg im 17. Jahrhundert zur Residenzstadt aus.

Nach der Aufgabe der Provinz Noricum 488 zu Beginn der Völkerwanderung verblieb ein Teil der romanokeltischen Bevölkerung im Land. Im 6. Jahrhundert folgte die Landnahme durch die Bajuwaren. Bischof Rupert erhielt um 696 n. Chr. die Reste der Römerstadt von Herzog Theodo II. von Bayern geschenkt, um das Land im Osten und Südosten zu missionieren.

Seit der Schlacht bei Mühldorf 1322 war das Erzstift Salzburg mit dem Mutterland Bayern verfeindet. In der Folge wurde Salzburg ein eigenständiges Territorium im römisch-deutschen Reich. Die wirtschaftliche Blüte der Stadt im 15. Jahrhundert führte zu einem selbstbewussten Bürgertum mit zunehmenden Rechten und Pflichten. Erzbischof Leonhard von Keutschach, der wirtschaftlich sehr erfolgreich war, beendete diese Autonomie gewaltsam.

1803 wurde Salzburg auf Anordnung von Napoleon Bonaparte ein säkularisiertes Kurfürstentum, 1805 zusammen mit Berchtesgaden dem neuen Kaisertum Österreich zugeschlagen und 1810 wieder dem Königreich Bayern angegliedert. 1800, 1805 und wieder 1809 war Salzburg dabei von napoleonischen Truppen besetzt und geplündert worden.

Drei Wege weiter

Grundlage: Wikipedia-Artikel SalzburgVersionsgeschichteBearbeitungsstand 270335623redaktionell gekürzt und umformuliert, CC BY-SA 4.0
Foto: Photo: Andreas Praefckeentstanden 2009CC BY 3.0Quelle