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Schlacht bei Mühldorf

Schlacht im Spätmittelalter

m 19. Oktober 1314 wählten die Kurfürsten aus Köln, der Pfalz und aus Sachsen-Wittenberg Friedrich den Schönen in Frankfurt-Sachsenhausen zum König. Am 20. Oktober, also einen Tag später, wurde Ludwig in Frankfurt durch Kurstimmen aus Mainz, Trier, Böhmen, Brandenburg und Sachsen-Lauenburg zum König gewählt und am 25. November in Aachen durch den Erzbischof von Mainz, Peter von Aspelt, gekrönt. Die Folge war ein acht Jahre dauernder Kampf um den Thron, in dem beide Kandidaten zunächst ähnlich große Chancen hatten.

MühldorfOrt auf der Karte 164848.2764 N, 12.5597 OAuf der Karte zeigen

Friedrich konnte nicht alle seine Truppen rechtzeitig zusammenziehen und war seinem Gegner um 400 Ritter unterlegen. Von mehreren Seiten wurde ihm von einem voreiligen Schlachtbeginn abgeraten. Allen Gegenstimmen zum Trotz nahm er aber den Kampf an. Nach den ersten geschlossenen Reiterattacken sollen die Bayern abgesessen sein, und zusammen mit den Fußtruppen wurden die Pferde der Österreicher zu Fall gebracht.

Nach seinem Sieg übernahm Ludwig die Regierungsgewalt und konnte die Herausgabe der Reichskleinodien durch die Österreicher erwirken. Zur Aussöhnung mit den Habsburgern kam es erst, als Ludwig am 5. September 1325 Friedrich in München als Mitkönig anerkannte. Am 17. Januar 1328 wurde Ludwig in Rom zum römisch-deutschen Kaiser gekrönt, die einzige mittelalterliche Kaiserkrönung ohne jegliche päpstliche Beteiligung.

Drei Wege weiter

Grundlage: Wikipedia-Artikel Schlacht bei MühldorfVersionsgeschichteBearbeitungsstand 269494029redaktionell gekürzt und umformuliert, CC BY-SA 4.0
Autor/-in unbekannt (vermutlicher Herstellungsort: Fritzlar, St. Petersstift)entstanden 1334Public domainQuelle