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Süntel

Gebirgszug in Niedersachsen

er Süntel ist einer der typischen kompakten Bergstöcke des Weserberglandes. In einer Entfernung von rund 15 Kilometern nördlich der Stadt Hameln erstreckt sich der Süntel von Nordwesten nach Südosten über etwa 12 km als östliche Fortsetzung des Wesergebirges. Die höchste Erhebung liegt im Südosten mit dem sanft ansteigenden Doppelgipfel der Hohen Egge.

Historisch interessant ist das Dachtelfeld, eine über 100 ha große und bis 350 m hohe Hochebene. Aufständische Sachsen vernichteten hier im Jahr 782 in der Schlacht am Süntel einen Teil der fränkischen Besatzungstruppen, was noch im selben Jahr von Karl dem Großen durch das Blutgericht von Verden gerächt wurde. Der Hohenstein gilt als alte germanische Kultstätte, die dem Gott Donar gewidmet war. Auf dem Amelungsberg finden sich die Überreste der frühgeschichtlichen bis mittelalterlichen Wallanlage Amelungsburg und ein steinzeitliches Großsteingrab.

Neben der Forstwirtschaft und dem Tourismus nimmt im Süntel der Gesteinsabbau eine wichtige Stellung ein. Der Süntelsandstein wurde für viele bekannte Bauten der Umgebung verwendet, wie z. B. beim Rattenfängerhaus in Hameln.

Drei Wege weiter

Grundlage: Wikipedia-Artikel SüntelVersionsgeschichteBearbeitungsstand 268153112mit KI-Unterstützung gekürzt und umformuliert, CC BY-SA 4.0
Loschentstanden 2014CC BY-SA 3.0Quelle