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Zürich

bevölkerungsreichste Stadt der Schweiz und Hauptort des Kantons Zürich

Von Turīcum zur mittelalterlichen Stadt

ange bevor Zürich zur Stadt wurde, bestand an ihrer Stelle die römische Siedlung Turīcum. Schon um 80 v. Chr. gab es dort ein keltisches Oppidum, später eine römische Zollstation. Ein hadrianisches Heiligtum entstand auf dem Grossen Hafner im untersten Seebecken, wo die Limmat aus dem See fliesst. In der Spätantike wurde auf dem Lindenhof ein Kastell errichtet. Anders als die meisten anderen Schweizer Grossstädte stieg Zürich erst im Frühmittelalter in den Rang einer Stadt auf.

Das Wappen und die Reichsstadt

Das Wappen der Stadt, von Silber und Blau schräg geteilt, entstand im 14. Jahrhundert. Es wurde aus den blau-weiss gestreiften städtischen Bannern abgeleitet, die wohl im 13. Jahrhundert erstmals erschienen, als Zürich zur Reichsstadt wurde. Damit ist das Wappen nach jenen von Winterthur aus dem Jahr 1276, Grüningen aus dem Jahr 1370 und Rheinau aus dem Jahr 1374 das viertälteste im Kanton.

Reformation und Täufertum

In Zürich entstanden 1519 die reformierte Konfession und 1525 das Täufertum. Seit der offiziellen Einführung der Reformation unter Huldrych Zwingli im Jahr 1523 galt die Stadt als Zentrum und Hochburg des Protestantismus in der Schweiz. Im Jahr 2014 wurde Zürich deshalb von der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa der Ehrentitel Reformationsstadt Europas verliehen.

Das literarische Zürich des 18. Jahrhunderts

Das Zürich des 18. Jahrhunderts galt als das grösste Rätsel deutscher Geistesgeschichte. Trotz vergleichsweise geringer Bevölkerungszahl entwickelte sich rund um Johann Jakob Bodmer neben dem wissenschaftlichen auch ein literarisches Zürich, das entscheidende Beiträge zur deutschen Literaturgeschichte leistete.

Drei Wege weiter

Grundlage: Wikipedia-Artikel ZürichVersionsgeschichteBearbeitungsstand 269575399redaktionell gekürzt und umformuliert, CC BY-SA 4.0
Foto: Ikiwanerentstanden 2006CC BY-SA 3.0Quelle